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Geschichte

Alliierte Historiker : Die Wehrmacht hatte die besten Soldaten des 2.Weltkriegs

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Die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs wurden sowohl während des Krieges als auch in den Jahrzehnten danach oft als einfältig, einfallslos und brutal dargestellt. Hollywood-Filme und beliebte US-Fernsehsendungen stellen seit Jahren selbstbewusste, fähige und „coole“ amerikanische GIs langsamen, zynischen und grausamen Deutschen gegenüber.

“Propaganda ist ein unausweichlicher Bestandteil des modernen Konflikts”, stellte der britische Journalist und Historiker Max Hastings fest.

„Im Zweiten Weltkrieg galt es als unabdingbar für den Kampf gegen die deutsche Armee, die Völker der Großen Allianz von der qualitativen Überlegenheit ihrer Kämpfer gegenüber denen des Feindes zu überzeugen. Ein [amerikanisches] Dogface [Hundsgesicht = Spitzname für US-Army-Soldat] oder ein [britischer] Tommy war drei holkzköpfigen “Krauts” wert. Hitlers Robotermenschen könnten niemals mit dem Erfindungsgeist  und der Initiative alliierter Soldaten auf dem Schlachtfeld mithalten … “

In den großen amerikanischen Kinofilmen der Kriegszeit wurden deutsche Soldaten als langweilig und simpel dargestellt. Hastings stellt fest, dass in den Jahrzehnten seit dem Krieg „ein Geist des militärischen Narzissmus, der durch Filme wie„ Der längste Tag “,„ Eine Brücke zu weit “und„ Die Ardennenoffensive “bestärkt wurde, hat mythische Bilder der Alliierten und der deutsche Armeen verewigt. “/ 1

In Übereinstimmung mit dem vorherrschenden Propagandabild des Feindes sprach  der britische Premierminister  im Krieg Winston Churchill nur verächtlich von deutschen Soldaten und Offizieren. In einer Radio-Ansprache von 1941 sprach Winston Churchill von „der Nazi-Kriegsmaschine mit ihren fersenklickenden preußischen Offizieren in Dandy-Uniformen… [und] den trägen, gedrillten, gelehrigen, brutalen Massen der Hunnen-Soldaten, die wie ein Schwarm von krabbelnden Heuschrecken stumpf vorrücken. “/ 2

Soldaten wie diese kämpften jedoch mit unübertroffenem Können, Wagemut und Einfallsreichtum


.

Wie so viel anderes, was der Öffentlichkeit über den Zweiten Weltkrieg erzählt wurde, besaß dieses erniedrigende Bild wenig Bezug zur Realität. Wie Experten der Militärgeschichte, die sich mit der Angelegenheit befasst haben, einstimmig schreiben, agierten die Männer der deutschen Streitkräfte – der Großdeutschen Wehrmacht – in den fast sechs Jahren des Konflikts mit unübertroffenem Können und Einfallsreichtum.

Trevor N. Dupuy, ein bekannter amerikanischer Militäranalytiker, ehem. Oberst der US-Armee und Autor zahlreicher Bücher und Artikel, untersuchte vergleichend die Leistungen der Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Im Durchschnitt entsprachen, so fand er heraus, 100 deutsche Soldaten ganzen 120 amerikanischen, britischen oder französischen Soldaten — und sogar 200 sowjetischen Soldaten.

“Von Mann zu Mann”, schrieb Dupuy, “haben deutsche Bodensoldaten unter allen Umständen durchweg etwa 50 Prozent mehr Verwundete und Tote verursacht, als ihnen von den gegnerischen britischen und amerikanischen Truppen zugefügt wurden [Schwerpunkt im Original].

Dies traf sowohl beim Angriffen wie bei der Verteidigung zu, als sie eine lokale zahlenmäßige Überlegenheit besaßen und als sie, wie gewöhnlich, zahlenmäßig weit unterlegen waren, als sie über die Luftüberlegenheit verfügten und als sie diese nicht hatte, bei Sieg und Niederlage. “/3

Andere angesehene Militärhistoriker wie Martin van Creveld [Jude] und John Keegan kamen zu ähnlichen Einschätzungen. Ein ähnliches Fazit zieht Max Boot [auch Jude] in seinem ausführlichen Buch War Made New [etwa “Der Krieg in neuer Form”]

“Mann für Mann”, schrieb der einflussreiche Autor und Militärhistoriker, “war die Wehrmacht bis mindestens 1943, wenn nicht sogar später, die wohl beeindruckendste Streitmacht der Welt. Deutsche Soldaten zeigten sogar mehr Eigeninitiative als die Soldaten des demokratischen Frankreichs, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten. / 4”

 

Ein weiterer Wissenschaftler, der darüber geschrieben hat, ist Ben H. Shepherd, Autor mehrerer Bücher, und Professor der Geschichte an der Glasgow Caledonian University in Schottland. In einer kürzlich erschienenen detaillierten Arbeit, Hitler’s Soldiers: The German Army in the Third Reich [ = “Hitlers Soldaten: Die deutsche Armee im Dritten Reich”] baut er das Bild des “zombieähnlichen Gehorsams ab, der im Volksmund dem deutschen Militär zugeschrieben wird”.

In Wirklichkeit betonte die Wehrmacht die Aneignung von Tugenden wie

“Flexibilität, Wagemut und eigenständiges Denken” und er gab zu, dass “die Nazi-Ideologie großen Wert auf Eigenschaften wie Mut, Ausdauer, Einfallsreichtum und Charakterstärke sowie auf Kameradschaft legte.”

Shepherd nimmt auch zur Kenntnis

„Den Wert, den die deutsche Armee auf überlegene Organisation legte. Auf allen Ebenen war die deutsche Armee besser organisiert als alle gegnerischen Armeen… “/ 5

Mit Blick auf die siegreiche Blitz-Kampagne von 1940 in Frankreich schreibt Shepherd:

„… Es war die eigene Stärke der Deutschen, die es ihnen ermöglichte, so spektakulär zu triumphieren. Sie profitierten unter anderem von einem einfallsreichen und gewagten Einsatzplan. Aber wenn ein einziger, allgemeiner Grund für den Triumph der deutschen Armee im Westen hervorzuheben ist, dann dieser, dass ihre doktrinäre Herangehensweise an Taktiken und Operationen weit über der ihrer Gegner lag.

Auf allen Ebenen verfügten sie über Eigenschaften wie Wagemut und Anpassungsfähigkeit sowie die Fähigkeit, auf die sich rasch ändernde Situation auf dem Schlachtfeld zu reagieren.

Die Eigenschaften des deutschen Soldaten und die Fähigkeit der Kommandeure auf allen Ebenen, unabhängig und effektiv zu denken und zu handeln, waren in der Tat von entscheidender Bedeutung für die Erringung des deutschen Sieges … “/ 6

Auch nach der Wende des Kriegsglücks zuungunsten Deutschlands kämpften die deutschen Truppen sehr gut weiter.

„Die deutsche Armee konnte ihre anfänglichen Erfolge dem hohen Ausbildungsniveau verdanken, dem Zusammenhalt und der Kampfmoral ihrer Truppen, und auch der hervorragenden Koordination mit der Luftwaffe.

Über die qualitative Überlegenheit der deutschen Soldaten im Feldzug von Juni-Juli 1944 in der Normandie könnte man wirklich viel sagen.

Eine besonders erschöpfende Studie des [deutschen] Westheeres in der Normandie kam zu dem Schluss, dass 100 deutsche Soldaten unter sonst gleichen Bedingungen einen ausgeglichenen Kampf gegen ganzen 150 alliierte Soldaten geführt hätten. “/ 7

“Infolgedessen”, so Shepherd, “legten die deutschen Armeedivisionen eine große Ausdauer in der Verteidigung (insbesondere im letzten Kriegsjahr) an den Tag.

Sie zeigten auch großen Einfallsreichtum und Flexibilität … Ab 1943 führte die deutsche Armee einen Rückzug mit beispielloser Zähigkeit gegen eine zunehmend riesengroße Rote Armee im Osten und auch eine Koalition der Westalliierten durch, die zunehmend von der wirtschaftlichen und militärischen Macht der Vereinigten Staaten angetrieben wurde. “/ 8

Max Hastings, ein angesehener und vielgelesener britischer Historiker, ist Autor von mehr als einem Dutzend Büchern, darunter mehrere über den Zweiten Weltkrieg.

Dazu gehören Bomber Command and Armageddon sowie Inferno: The World at War (1939-1945), der einen meisterhaften Überblick bietet.

In seinem Werk Overlord, einer Geschichte der alliierten Invasion in Nordfrankreich von 1944 mit der harten Kampagne zur Eroberung der Normandie, schreibt er: / 9

„Die Alliierten in der Normandie standen der besten Kampfarmee des Krieges gegenüber, einer der größten, die die Welt je gesehen hat. Die Qualität der Waffen der Deutschen – vor allem der Panzer – war von immenser Bedeutung. Ihre Taktik war meisterhaft. Ihre Nachwuchsförderung war derjenigen der Amerikaner, vielleicht auch derjenigen der Briten, weit überlegen.

Während des Zweiten Weltkriegs setzten sich die Deutschen überall dort durch, wo britische oder amerikanische Truppen mit etwa gleicher Stärke auf die Deutschen trafen. Sie hatten einen historischen Ruf als gewaltige Soldaten. Unter Hitler erreichte ihr Heer seinen Höhepunkt.“

Hastings weist außerdem darauf hin, dass das deutsche Militär mit Geräten und Waffen kämpfte, die normalerweise besser waren als diejenigen ihrer Gegner.

“Waffe für Waffe und Panzer für Panzer, selbst im Jahr 1944, übertraf seine Ausrüstung die der Alliierten in jeder Kategorie, abgesehen von Artillerie und Transport”, schreibt er.

“Sogar in den letzten Kriegsjahren luden die alliierten Führer ihre Bodentruppen ein, gegen die Wehrmacht mit Geräten zu kämpfen, die in jeder Kategorie unterlegen waren, außer Artillerie und Transport.

Deutsche Maschinengewehre, Mörser, Maschinenpistolen, Panzerabwehrwaffen und gepanzerte Personaltransporter waren denen Großbritanniens und Amerikas überlegen. Deutschland besaß vor allem bessere Panzer. “/ 10

Während des Krieges blieb die Leistung der deutschen Soldaten unerreicht.

“… Die Amerikaner haben wie die Briten nie die außergewöhnliche Professionalität des deutschen Soldaten erreicht”, schreibt Hastings. „Nur wenige alliierte Soldaten betrachteten sich für einen Augenblick als mehr denn Zivilisten, die in Uniformen gesteckt worden waren, während ihre deutschen Kollegen eine unheimliche Fähigkeit besaßen, sich von Metzgern und Bankangestellten in natürliche Kreigstaktiker zu verwandeln.

Eines der absurderen Propagandaklischees des Krieges war das Bild des nationalsozialistischen Soldaten als unflexibler Vierkant. In Wirklichkeit zeigte der deutsche Soldat auf dem Schlachtfeld fast ausnahmslos eine weitaus größere Flexibilität als sein alliierter Waffenkollege. Die unvermeidliche Wahrheit ist, dass Hitlers Wehrmacht die herausragende Streitmacht des Zweiten Weltkriegs war, eine der größten in der Geschichte. “/ 11

Streichholzschachteln während des Dritten Reiches ehrten die Soldaten und ihren Führer. Ein großzügiger Kamerad schenkte mir vier dieser authentischen Stücke.

Winston Churchill und ein anderer Lakai erhalten ihre Befehle vom Finanzjuden Bernard Baruch

Nach dem Krieg äußerte sich Winston Churchill ausnahmsweise etwas ehrlicher zu dem Konflikt des II. WK, als zu der Zeit, als er noch tobte.

In seinen Memoiren verglich er die Bilanz der britischen und deutschen Truppen im Norwegenfeldzug von April bis Juni 1940 – was das erste Mal während des Zweiten Weltkriegs darstellte, dass Soldaten dieser beiden Nationen im Kampf gegeneinander antraten.

“Die Überlegenheit der Deutschen in Design, Management und Energie war klar”, schrieb Churchill.

„In Narvik hielt eine gemischte und improvisierte deutsche Truppe, die kaum sechstausend Mann stark war, sechs Wochen lang etwa zwanzigtausend alliierte Truppen in Schach und obwohl sie aus der Stadt vertrieben wurden, erlebten sie noch den Auszug der Allierten.

[JdN: Inzwischen war der deutsche Blitzkrieg gegen Frankreich, Holland und Belgien unterwegs, also verließen die Allierten, zu Recht über das Schicksal ihrer Hauptarmeen hochbesorgt, den Kriegsnebenschauplatz Norwegen.]

Die Deutschen überquerten in sieben Tagen die Straße von Namsos nach Mosjoen, das die Briten und Franzosen für unpassierbar erklärt hatten … Wir, die das das Meer beherrschten und an einer nicht verteidigten norwegischen Küste überall unsere Truppen an den Stränden anlanden konnten, wurden vom schnell vorrückenden Feind über weite Strecken des Landwegs trotz aller Hindernisse überholt.

Bei dieser norwegischen Begegnung waren einige unserer besten Truppen, die schottischen und irischen Gardisten, von der Tatkraft, der Unternehmungslust und der Ausbildung von Hitlers jungen Männern verblüfft. “/ 12

Hochrangige britische Militärs zeigten sich ebenso beeindruckt von der Geschicklichkeit, Zähigkeit und Kühnheit ihrer Gegner.

“Leider kämpfen wir gegen die besten Soldaten der Welt – welche Männer!”

rief Generalleutnant Sir Harold Alexander, Befehlshaber der 15. Heeresgruppe in Italien, in einem Bericht vom März 1944 an London. Einer der fähigsten Stabsoffiziere von General Montgomery. Brigadegeneral Frank Richardson, sagte später über die deutschen Soldaten, denen er und seine Kameraden gegenüberstanden:

„Ich habe mich oft gewundert, dass wir sie jemals schlagen konnten.“ / 13

Ähnlicher Meinung waren Frontsoldaten auf beiden Seiten des Konflikts. Der italienische Artillerieleutnant Eugenio Conti, der im Winter 1942/43 zusammen mit Einheiten anderer europäischer Nationen in den wilden Kämpfen an der Ostfront eingesetzt worden war, erinnerte sich später:

„Ich… habe mich gefragt… was ohne die Deutschen aus uns geworden wäre. Ich musste widerwillig zugeben, dass wir Italiener alleine in Feindeshand geraten wären … Ich … dankte dem Himmel, dass sie mit uns in der Kolonne standen … Ohne den leisesten Zweifel gab es für diese Soldaten nichts Vergleichbares. “/ 14

Tony Moody, ein Offizier der US-Armee, der Ende 1944 in Belgien kämpfte, sprach später darüber, wie er und andere amerikanische GIs ihre Gegner angesehen hatten:

“Wir fanden, die Deutschen waren viel besser ausgebildet, besser ausgerüstet, einfach eine viel bessere Kampfmaschine als wir.” / 15

Ein betagter, alter amerikanischer GI im achten Lebensjahrzehnt weint noch immer beim Nachdenken an einen “sehr jungen, hübschen, blonden deutschen Soldaten”, den er 1945 im plötzlichen Nahgefecht aus einem Meter Entfernung töten musste, da der Jüngling auf ihn zielen wollte: .https://www.johndenugent.com/images/86-y-o-gi-cries-shot-german-blond-boy-soldier-battle-bulge-1944.mp4

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Selbst in den letzten Kriegswochen, als die Aussichten tatsächlich düster waren, kämpften Hitlers Männer mit erstaunlichem Elan weiter – wie ein sowjetischer Geheimdienstbericht vom März 1945 bestätigte:

„Die meisten deutschen Soldaten erkennen die Hoffnungslosigkeit der Lage ihres Landes nach den [allieerten-sowjetischen] Fortschritten vom Januar, obwohl einige noch immer an den deutschen Endsieg glauben. Es gibt jedoch keine Anzeichen für einen Zusammenbruch der feindlichen Moral. Sie kämpfen immer noch mit hartnäckiger Beharrlichkeit und ungebrochener Disziplin. “ / 16

Milovan Djilas war eine Führungspersönlichkeit in Titos anti-deutscher Partisanenarmee und nach dem Krieg war er in hochrangigen Posten in Jugoslawien tätig. Rückblickend erinnerte er sich an die Ausdauer, Beständigkeit und Geschicklichkeit der deutschen Soldaten, die sich unter den schwierigsten Bedingungen langsam aus rauen Bergregionen zurückzogen:

„Die deutsche Armee hinterlassen eine Spur des Heldentums  … Hungrig und halbnackt beseitigten sie Bergrutschen, stürmten felsige Gipfel und bauten Umgehungsstraßen. Alliierte Flugzeuge benutzten sie für gemächliche Zielübungen. Ihr Treibstoff ging dann zur Neige… Am Ende kamen sie durch und hinterließen eine Erinnerung an ihre kriegerische Männlichkeit. “/ 17

So soviel besser die Ausbildung, das Engagement und der Einfallsreichtum der deutschen Kämpfer auch war, auch die Qualität ihrer Panzer, Maschinengewehre und anderer Ausrüstung, nichts davon konnte die große quantitative Überlegenheit ihrer Feinde ausgleichen.

Trotz begrenzter Ressourcen und insbesondere eines anhaltenden Erdölmangels sowie anderer gewaltiger Herausforderungen zeigten die deutsche Nation und ihre Führer in den Jahren 1942, 1943 und 1944 außergewöhnliche organisatorische Fähigkeiten, und Erfindungsreichtum und Anpassungsfähigkeit, um die ihnen zur Verfügung stehenden Human- und Materialressourcen für einen dramatischen Anstieg der Herstellung von hochwertigen Waffen und Ausrüstung zu nutzen.

Im selben Zeitraum aber nutzten die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten ihre weitaus reichlicher vorhandenen natürlichen Ressourcen und Arbeitskräftereserven, um viel mehr Waffen, Schiffe, Bomber, Kampfflugzeuge, Panzer und Artillerie gegen Deutschland zu produzieren.

Ford-Produktionsstätte für Bomber in Willow Run/Michigan

Vor allem verfügten die großen alliierten Mächte über eine weitaus größere Anzahl von Männern, die in die Schlacht geschickt werden konnten, und viel mehr Zivilisten, die weitab von der Front die Kriegsanstrengungen unterstützten.

(Im Gegensatz zu Hollywoods Darstellung des Zweiten Weltkriegs leisteten die sowjetischen Streitkräfte viel mehr als die der USA oder England, um Deutschland zu besiegen. Rund 80 Prozent der deutschen Streitkräfte wurden von den Sowjets zerstört. ) / 18

Entscheidend war letztendlich die zahlenmäßige Überlegenheit. Der Zweite Weltkrieg in Europa endete mit einem Sieg von Quantität über Qualität.

Selbst als ihre Nation immer mehr Entbehrungen, Zerstörungen und Leiden ertragen musste und ihre Städte in Trümmern lagen, zeigten deutschen Kämpfer an der Front, voll von ihrem Volk zu Hause unterstützt, einen enormen kämpferischen Einsatz, eiserne Disziplin und viel Einfallsreichtum, um dem quantitativen Vorsprung der großen Feindmächte zu trotzen.

Dieser springende Punkt des ganzen Kriegsverlaufs wurde im düsteren Schlusskommunique der deutschen Streitkräfte vom 9. Mai 1945: / 19 unterstrichen (Ich bringe das letzte Drittel):

Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen. Auf Befehl des Großadmirals [Karl Dönitz] hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt. Damit ist das fast sechsjährige heldenhafte Ringen zu Ende. Es hat uns große Siege, aber auch schwere Niederlagen gebracht. Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.

Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk für immer Unvergeßliches geleistet. Die Heimat hat ihn bis zuletzt mit allen Kräften unter schwersten Opfern unterstützt. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden.

Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen. Jeder Soldat kann deshalb die Waffenaufrecht und stolz aus der Hand legen und in den schwersten Stunden unserer Geschichte tapfer und zuversichtlich an die Arbeit gehen für das ewige Leben unseres Volkes.

Die Wehrmacht gedenkt in dieser schweren Stunde ihrer vor dem Feind gebliebenen Kameraden.

Die Toten verpflichten zu bedingungsloser Treue, zu Gehorsam und Disziplin gegenüber dem aus zahllosen Wunden blutenden Vaterland.

Wir brachten den Wortlaut des letzten Wehrmachtberichts dieses Krieges.

Es tritt nun eine Funkstille von drei Minuten ein.”

 

***

Endnoten
1. Max Hastings, “Ihre Wehrmacht war besser als unsere Armee”, The Washington Post, 5. Mai 1985 ( https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1985/05/05/their-wehrmacht-was- besser als unsere Armee / 0b2cfe73-68f4-4bc3-a62d-7626f6382dbd ). In der beliebten amerikanischen Wochenfernsehserie “Combat!” (1962 bis 1967) hat eine kleine Einheit von US-Soldaten 1944 in Frankreich routineartig größere Gruppen einfallsloser deutscher Truppen getötet. In jeder einzelnen Folge der beliebten US-amerikanischen Fernsehsitcom „Hogan’s Heroes“ (1965-1971) wurden die Deutschen des Zweiten Weltkriegs und insbesondere das deutsche Militärpersonal als schüchtern, leicht zu täuschen und feige dargestellt, während es die alliierten Soldaten, insbesondere die Amerikaner, immer klug, einfallsreich und kreativ waren.
2. Radioadresse von Churchill vom 22. Juni 1941. Zitiert in: Winston Churchill, Zweiter Weltkrieg, Band 3 / „The Grand Alliance“ (Boston: Houghton Mifflin, 1950), S. 371.
3. Diese Einschätzung von Trevor N. Dupuy erschien erstmals in seinem Buch A Genius for War: Die deutsche Armee und der Generalstab, 1807-1945 (1977), S. 253-254. Eine aktualisierte Zusammenfassung seiner Arbeiten zu diesem Thema finden Sie in: Trevor N. Dupuy, David L. Bongard und RC Anderson Jr.,Hitlers Last Gamble (1994), Anhang H (Seiten 498-501). Dieses Zitat von Dupuy findet sich in: Max Hastings, Overlord: D-Day und die Schlacht um die Normandie (New York: 1984), S. 184, 326 (Nr. 30); John Mosier, Deathride: Hitler gegen Stalin, 1941-1945 (Simon & Schuster, 2010), S. 443-444 (Anmerkung 48);
4. Max Boot, Krieg gemacht neu (New York: 2006), p. 462. Siehe auch S. 238, 553.
5. Ben H. Shepherd, Hitlersoldaten: Die deutsche Armee im Dritten Reich (Yale University Press, 2016), S. 524, 87, 396, 525.
6. Ben H. Shepherd, Hitlersoldaten (2016), S. 87, xi.
7. Ben H. Shepherd, Hitlers Soldier s (2016), S. 87, 437.
8. Ben H. Shepherd, Hitlersoldaten (2016), S. 533, xiii.
9. Max Hastings, Overlord: D-Day und die Schlacht um die Normandie (New York: 1984), p. 24, 315 & ndash; 316.
10. M. Hastings, Overlord (1984), p. 24; M. Hastings, “Ihre Wehrmacht war besser als unsere Armee”, The Washington Post, 5. Mai 1985.
11. M. Hastings, “Ihre Wehrmacht war besser als unsere Armee”, The Washington Post, 5. Mai 1985.
12. Winston Churchill, Der Zweite Weltkrieg, Band 1 / “The Gathering Storm” (Boston: 1948), S. 582-583.
13. Max Hastings, Inferno: Die Welt im Krieg, 1939-1945 (New York: 2012), S. 512, 520.
14. M. Hastings, Inferno (2012), p. 312. Zitierte Quelle: Eugenio Conti, Wenige zurückgegeben: 28 Tage an der russischen Front, Winter 1942-1945 (1997), p. 138.
15. M. Hastings, Inferno (2012), p. 572.
16. M. Hastings, Inferno (2012), p. 594.
17. M. Hastings, Inferno, S. 586-587. Zitierte Quelle: Milovan Djilas, Wartime (1980), p. 446.
18. BH Liddel Hart, Geschichte des Zweiten Weltkriegs (New York: 1971), S. 257, 486, 487, 710; Ben H. Shepherd, Hitlersoldaten (2016), S. 245, 328-329; M. Hastings, Inferno (2012), S. 315, 351, 369.
19. Endgültiges Kommuniqué der OKW-Streitkräfte, 9. Mai 1945.
http://de.metapedia.org/wiki/Wehrmachtbericht_vom_9._Mai_1945 )
Quelle: Artikel des Mark Weber, mit Fotos und Kommentaren von mir angereichert.

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