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Coronavirus

Corona-Test: Was misst der Test eigentlich?

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Entgegen dem Hype zu positiven Tests kann auf aktuelle Daten der ECDC und die sehr starke Altersabhängigkeit der Sterbefälle von Menschen mit SARS-CoV2 Nachweishingewiesen werden.

Herr Dr. Drosten wird in der Presse so zitiert, dass die Sterberate in Deutschland deutlich niedriger sei als in Italien, da das Durchschnittsalter der Erkrankten hierzulande niedriger sei.  

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Dazu kann man fragen, wie es möglich war in Italien, und offensichtlich auch in Deutschland, in diesem Ausmaß alte und zu einem relativ hohen Anteil auch bettlägerige Pflegefälle zu infizieren? Spricht das nicht für eine hohe Durchseuchung der Bevölkerung mit dem, was der Test mißt?

Das Durchschnittsalter der Verstorbenen ist dagegen fast identisch, nach Auskunft von Herrn Dr. Wieler vom RKI 81 Jahre, Stand 25.3., in Deutschland und nach Zahlen aus Italien dort 78,5 Jahre, Stand 20.3. (Frankreich 81,2 Jahre, Stand 24.3.).

“Figure4. Age-specific crude case-fatality (deaths/all cases) in Germany (TESSy data up to 24 March 2020), Italy (country report with data up to 19 March 2020) and Spain (country report with data up to 22 March 2020)

(Siehe unten anhängende Grafik)

Die hohe Multimorbidität der Verstorbenen in Italien wird ebenfalls in dem Bericht angesprochen, wir hatten schon anhand italienischer Daten darauf verwiesen,

“Among deceased patients in Italy until 19 March 2020, 73.8% had hypertension, 33.9% diabetes, 30.1% ischaemic heart disease, 22.0% atrial fibrillation, 19.5% a cancer diagnosed in the last five years. About half (48.6%) of the COVID-19 deaths had three or more comorbidities, 26.6% had two comorbidities, 23.5% had onecomorbidity, and 1.2% had none. The most common complications observed in Italy were respiratory insufficiency (96.5%), acute kidney failure (29.2%), acute myocardial damage (10.4%) and bacterial superinfection (8.5%) [12].”

Es sei daran erinnert, dass Herr Dr. Wieler RKI am 20.3. in einer Pressekonferenz bestätigt hat, dass jeder(!) Verstorbene mit positivem SARS-CoV2 Nachweis als COVID-19 verursachter Sterbefall zählt, https://www.youtube.com/watch?v=tI5SnAirYLw&feature=youtu.be&t=985 [ab 16:25 min]

„Bei uns gilt als Corona Todesfall jemand bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde.“

Angesichts der aus Italien berichteten Multimodbidität ist dies ein sehr zweifelhafter Ansatz, es sei denn, dass die 80 Jährigen in Deutschland wesentlich gesünder wären als in Italien. Dafür spricht derzeit nichts. Dagegen spricht viel für eine mangelhafte und fragwürdige Statistik seitens des RKI. Es scheint eher ungewöhnlich, dass die Bevölkerung die Wissenschaft auf wissenschaftliche Standards aufmerksam machen muß.

Was ist das für ein merkwürdiger neuer Virus, der in seiner Gefährlichkeit weit überwiegend alte Leute trifft? Und warum ist das Risiko, dass ein alter Mensch damit stirbt in Deutschland deutlich niedriger als Italien oder Spanien?

Bislang ist nicht zu erkennen, dass die Kurven vom saisonalen Normalfall abweichen, außer dass man eine Teilmenge der normalen Virenpopulation im Menschen in den PCR Tests herausgreift und damit Panik erzeugt.

Zu den PCR Tests [nucleic acid tests] und der von Herrn Dr. Drosten mehrfach gelobten Diagnostik soll auf die folgenden  2 Quellen verwiesen werden, die beide zeigen, wie fehlerbehaftet ein Nachweis von SARS-CoV2 mit der PCR Methode ist, vgl.

“In February, Wang Chen, a director at the state-run Chinese Academy of Medical Sciences, estimated that the nucleic acid tests used in China were accurate at identifying positive cases of the coronavirus only 30%-50% of the time.”

Wir gehen davon aus, dass es sich dabei im den Drosten/WHO Test handelte, auch da es zu diesem Zeitpunkt keinen anderen Test gab. In einer Veröffentlichung vom 23.1.2020, bei der Herr Dr. Drosten Koautor ist, wird der Chinese Academy of Medical Science für zur Verfügung gestellte Gendaten gedankt, vgl.

Die 2. Quelle zu dem fehlerbehafteten PCR Test ist
  • Li et al., “Stability Issues of RT-PCR Testing of SARS-CoV-2 for Hospitalized Patients Clinically Diagnosed with COVID-19.”, J Med Virol. 2020 Mar 26. doi: 10.1002/jmv.25786, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32219885

“In the first test for all patients, 168 cases were positive (27.5%), one was weakly positive (0.2%), 57 were dubious positive (9.3%), and 384 were negative (63.0%) (Figure 1A, Table 1). Among the 384 patients with initial negative results, the second test was performed. For these patients, the test results were positive in 48 cases (12.5%), dubiously positive in 27 patients (7.0%), negative in 280 patients (72.9%), and results were not available for 29 patients (7.6%).”

“In the patients confirmed as COVID-19, 17 patients have positive RT-PCR results for pharyngeal swab specimens at first, and their PCR results turned to be negative after treatment for several days. However, again several days later when the patient’s symptoms improved, their PCR results returned to be positive. (Figure 1D, Table 4). Among them, one patient’s RT-PCR result turned positive after two consecutive negative tests (Figure 1D, Table 4).”

Die Tabellen 3 und 4 dieser Arbeit zeigen eine bunte Abfolge aus negative, positive und unbestimmten Testergebnissen. Es bleibt vollkommen offen, wie man auf Basis dieser Ergebnisse überhaupt von einem Nachweis sprechen kann.

Ein PCR Test allein reicht in der Regel nicht und der Test scheint weit weniger sensitiv und spezifisch zu sein, als von Herrn Dr. Drosten und vom RKI propagiert. Angesichts der hohen Prävalenz von Coronaviren beim Menschen und der hohen Diversität dieser Viren ist weiter zu hinterfragen, was dieser Test mißt.

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