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Politik

Deutsche wünschen sich wieder mehr Willkommenskultur

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Die Mehrheit der Deutschen befürwortet eine neue Willkommenskultur gegenüber Einwanderern. „Die gesellschaftliche Willkommenskultur erfährt wieder verstärkt Zuspruch“, lautet ein Fazit der Studie „Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ der Universität Bielefeld, berichtet der WDR.

Laut der Studie wünschen sich 37 Prozent der Befragten eine verstärkte Willkommenskultur, das seien zehn Prozent mehr als noch 2016. Neutral stünden dem Thema 32 Prozent gegenüber. Eine ablehnende Haltung haben demzufolge 31 Prozent.

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Für die Erhebung wurden im Auftrag der Mercator-Stiftung 2.009 Personen von März bis Juli vergangenen Jahres befragt. Seit 2014 wird die Einstellung der Deutschen gegenüber Zuwanderern und deren Zugehörigkeit zur Gesellschaft alle zwei Jahre untersucht.

„Vielfalt ist zur Normalität geworden“

Der für die Studie mitverantwortliche Konfliktforscher Andreas Zick sagte am Donnerstag dem Deutschlandfunk: „Vielfalt ist im öffentlichen Raum, im Alltag, in den Lebensbereichen der Befragten zur Normalität geworden und das fördert die Integrationskraft.“

Damit Ausländer zur Gesellschaft gehören, gaben demnach 91 Prozent an, die Einwanderer sollten die deutsche Sprache beherrschen. Für 87 Prozent sei die Achtung deutscher Institutionen und Gesetze wichtig. Ein Viertel lehne eine gegenseitige soziale Abschottung von Einwanderern und Einheimischen ab. Vor zwei Jahren seien es noch rund ein Drittel der Befragten gewesen.

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