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Politik

Deutschfeindlichkeit in Europa

Die Begriffe Deutschfeindlichkeit oder auch Deutschenhaß, Antigermanismus, Antiteutonismus, Teutophobie oder Germanophobie bezeichnen eine grundsätzliche und tendenziell pathologische Abneigung gegen alles Deutsche, d. h. gegen deutsche Menschen, deutsche Kultur, deutsche Geschichte und/oder deutsche Sprache. Diese Verhaltensweisen sind zum Schaden für die deutsche Volksgemeinschaft und bedeuten das Gegenteil eines nationalen Sozialismus.

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Als der leitende Redakteur des Berliner „Tagesspiegel“, Malte Lehming, 2010 den neuen Tonfall eines deutschfeindlichen – von totaler Abdankungsbereitschaft und Schuldkult bestimmten – BRD-Systemjournalismus einführte, war die von ihm zum Ausdruck gebrachte Unkultur links-liberalen Selbsthasses noch randständig: bedingungsloser Umerziehungsjournalismus im Interesse der Gutmenschen-Ideologie. Dergleichen hohle, verlogene und krause Meinungsmache wird damals kaum ein Leser außerhalb des links-grün versyphten[1] Berliner Politzirkus ernstgenommen und sie erst recht nicht auf sich und die eigenen Einstellungen und Interessen bezogen haben. Unter der verleumderischen Überschrift Mentales Altersheim – Jugendbanden und Demographie hetzte Lehming ungebremst gegen alle Deutschen, predigte Autogenozid und stellte seinen Selbsthaß zur Schau:

„In Berlin gibt es ausländische Jugendbanden. Das ist ein Problem. Noch größer wäre das Problem, wenn es sie nicht gäbe. Sie sind jung, mutig, mobil, hungrig, risikobereit, initiativ. Solche Menschen braucht das Land. Natürlich ist es nicht schön, wenn Jugendliche – ob mit türkischem oder libanesischem Hintergrund – in den Straßen von Berlin Banden bilden, Reviere verteidigen und mit Messern hantieren. Aber hinter der Kritik an ihrem Verhalten verbirgt sich oft bloß der Neid derer, die Vitalität als Bedrohung empfinden, weil sich die eigene Mobilität auf den Wechsel vom Einfamilienreihenhaus in die Seniorenresidenz beschränkt. Lieber ein paar junge, ausländische Intensivtäter als ein Heer von alten, intensiv passiven Eingeborenen. […] Wenn in absehbarer Zeit das Durchschnittsalter in Deutschland bei 50 Jahren liegt, sind die gesellschaftlichen Folgen gravierend. Die Deutschen werden überwiegend sicherheitsfixiert, risikoscheu, besitzstandswahrend, unternehmensfeindlich sein. Ihr Ideal heißt dann endgültig Wellness mit Vollpension und Rücktrittsversicherung. Eine solche Gesellschaft braucht vor allem junge, tatkräftige, durchsetzungsfähige, agile Menschen, um das psychologische Gesamtgefüge auszugleichen.“[2]

Deutsche seien, aufgrund ihrer psychischen Eigenschaften, es nicht wert, die BRD zu repräsentieren. Lehming fordert den „großen Austausch“, die Beseitigung des deutschen Volkes wegen psychischer Minderwertigkeit, wegen Leistungsverweigerung und wegen falscher Eigenschaften der Deutschen. Systemhetzer wie Lehming sind es zugleich, die seither jeden Widerstand gegen die globalistische Gleichschaltung und Ausmerze als „rechtspopulistisch“, als illegitim und als Kennzeichen eines persönlichen moralischen Defekts verurteilen.

Unter den europäischen Staaten ist eine pauschal deutschfeindliche Einstellung vor allem noch besonders in Polen zu finden, wo mit deutschfeindlichen Parolen oftmals Wahlkampf betrieben wird, deutlich auch in Großbritannien. Auch in der BRD wächst (wie das obige Zitat belegt) Antigermanismus, der meist aus dem linken bzw. linksextremen Lager kommt, da man – bedingt durch die alliierte Umerziehung – Patriotismus mit übersteigertem Nationalismus oder Chauvinismus gleichsetzt und somit jede Begeisterung für das deutsche Vaterland als nationalistische Einstellung verleumdet wird. Oftmals gehen Verwirrte so weit, jede Liebe zum deutschen Vaterland als nationalsozialistisches Gedankengut auszulegen und den Volksverhetzungsparagraphen zu bemühen. Deutschfeindlichkeit unter Deutschen hat häufig ihre Ursache in einer ethnomasochistischen Einstellung.

„Die Verachtung der Deutschen ist eine Art Rassismus, an der sich viele festklammern, weil jeder andere Rassismus verboten ist.”[3]

Als Grund der Deutschfeindlichkeit sind oft „grob verfälschte, antideutsche mediale Berichterstattungen“ (wie beispielsweise während und nach den Weltkriegen) zu nennen, deren Verleger oft in jüdischer Hand sind.

In der Antike trennte der Limes das Römische Imperium vom Freien Germanien (Magna Germania). Dieser Grenzwall war aus der Sicht Roms die Grenzlinie zwischen Barbarei und Zivilisation.[4] Dieses auch offenherzig als „Antigermanischer Schutzwall“[5] bezeichnete Bauwerk war allerdings noch nicht durch eine offensiv ideologisch feindliche Gesinnung speziell gegenüber Germanien gekennzeichnet, sondern ein strategischer Bestandteil der imperialistisch und universalistisch ausgerichteten Politik Roms.[6]

Erst nach der Reichsgründung 1871 war die deutsche Nation (abgesehen vom österreichischen und einigen anderen, kleineren Teilen Deutschlands) in Form des Deutschen Reiches als greifbares Zielobjekt für ein Feindbild verfügbar. Verbunden mit dem Deutsch-Französischen Krieg kam es zu entsprechender französischer Kriegspropaganda, deren Umstände und Zusammenhänge als Deutsch-französische Erbfeindschaft beschrieben ist.

Auch in Großbritannien kam es spätestens nach 1872 zu deutschlandfeindlichen Strömungen. Aus politischer und wirtschaftlicher Sicht waren die Briten an einer Schwächung der deutschen Nation interessiert. Vor dem Hintergrund sozialdarwinistischer Ideen publizierte der britische Biologe Peter Chalmers Mitchell die Notwendigkeit Deutschland zu zerstören: „Germania est delenda“ [7]. Im Ersten sowie im Zweiten Weltkrieg existierte Kriegspropaganda, die dem Antigermanismus zuzurechnen ist. Im Gegensatz zu Frankreich ist in England kein deutliches Ende des Antigermanismus feststellbar.[8] Insbesondere von der britischen Zeitung The Sun, die für ihre deutschlandfeindliche Haltung bekannt ist, erscheinen deutschlandfeindliche Artikel, beispielsweise: „From Hitler Youth to Papa Ratzi“ („Von der Hitler-Jugend zum Papa Ratzi“, Titelzeile am 20. April 2005) oder „I’m Big in the Bumdestag“ (beleidigender Artikel über Angela Merkel am 17. April 2006).

Ein Beispiel aus neuerer Zeit findet sich im Wahlkampf des Jahres 2006 des polnischen Politikers Kaczyński, dessen Äußerungen laut Medienangaben irgendwen im Berliner Politbetrieb sogar irritiert haben sollen.[9]

Einer der ärgsten Feinde Deutschlands in Frankreich war Georges Clemenceau (Premierminister 1906–1909 und 1917–1920). Er suchte wie die Engländer Deutschland größtmöglich zu schwächen. Immer wieder äußerte er sich hetzerisch deutschfeindlich.

Philippe Gautier, der 1940 als jüdisches Kind nach Frankreich ausgewandert und in einer antideutsch gesinnten Familie aufwuchs, schrieb in einem Essay in der französischen Zeitung „Rivarol“ vom 26. April 2002 von seinen Erlebnissen in Vichy-Frankreich: Vom Departement Calvados, der Region mit der höchsten Zahl von deutschen Besatzungssoldaten, wo er damals gewohnt hat, berichtet er, nie einen deutschen Soldaten angetroffen zu haben, der sich ungebührlich benahm. 1997 veröffentlichte Gautier im Verlag „Editions Déterna“ sein Buch „La Germanophobie“ (Die Angst vor den Deutschen). In einem Gespräch gefragt, ob er denn nicht ein wenig dazu tendiere, die Nachbarn jenseits des Rheins und insbesondere die Preußen von Kriegstreiberei freizusprechen, antwortet er:

„Ich glaube nicht. Ist man sich, was die letzten drei Kriege betrifft, eigentlich hinlänglich bewußt, daß es Frankreich war, das Deutschland zweimal – 1870 sowie 1939 – den Krieg erklärt hat? In bezug auf 1914 sind die Dinge weitaus komplexer, als man ahnt: Vierzig Jahre lang hat Frankreich wegen der ‚verlorenen Provinzen‘ [[[Elsaß]], Lothringen] einen Indianertanz um Deutschland herum aufgeführt und seinen Willen nach Revanche bekundet, so daß die Deutschen die legitime Befürchtung hegten, unser Land könnte ihnen bei der erstbesten Gelegenheit in den Rücken fallen.“

In den 1990er Jahren machte sich die korrupte französische Politikerin Edith Cresson einen Namen als Deutschenhasserin, was aber – auch in Frankreich – nicht gut ankam, da nicht subtil genug.

2010 kam es auch in Griechenland zu deutschfeindlichen Äußerungen, da die BRD-Regierung sich eine Zeitlang zierte, dem nahezu bankrotten Griechenland, welches sich durch gefälschte Statistiken über die finanzielle Lage den Platz in der europäischen Währungsgemeinschaft erschlichen hatte, finanziell beizustehen. So zeigten griechische Medien auf den Titelseiten die auf der Berliner Siegessäule befindliche Siegesgöttin Viktoria, die in ihrer rechten Hand statt des Lorbeerkranzes nun ein Hakenkreuz hält. In der Überschrift dazu stand, das „Finanznazitum“ bedrohe Europa.[10]

Der in der bayerischen Landeshauptstadt München lebende Rechtsanwalt und Vorsitzende der deutsch-hellenischen Wirtschaftsvereinigung Stavros Konstantinidis nannte diese Reaktion der Griechen zu Recht ein „Unding“, betonte aber, daß es dabei auch „eine Vorgeschichte [gebe]: Wenige Tage zuvor erschien der deutsche ‚Focus‘ mit einer Abbildung der Aphrodite von Milos mit Stinkefinger und der Textzeile ‚Betrüger in der Euro-Familie‘. Das hat die griechische Seele sehr verletzt. Das war niveaulos, man erwartet von einem Medium wie dem ‚Focus‘ eine gewisse Sachlichkeit, die hat bei der Abbildung der Aphrodite gänzlich gefehlt. Nicht die Griechen sind Betrüger, sondern die Regierung, die die Bilanzen gefälscht hat!“

Ferner hieß es, die Griechen fühlten sich von den Deutschen, die den „Motor Europas“ darstellen, im Stich gelassen, da vor allem „die deutsche Exportwirtschaft [immer] gut in Griechenland verdient hat“. Der NS-Bezug komme auch daher, „daß eine Anleihe, die die deutsche Regierung im 2. Weltkrieg bei griechischen Banken begeben hat und heute einen Wert von 14 Milliarden Euro hätte, nie zurückgezahlt wurde. Und auch die unerfüllt gebliebenen Schadensersatzansprüche griechischer Opfer von Massakern im 2. Weltkrieg, etwa in Distimo, spielen [dabei] eine Rolle.“ [11]

Ebenso wurde bereits zum Boykott bundesdeutscher Waren aufgerufen.

Obwohl auch dem deutschen Volk zugehörig, so sieht sich heute die Mehrheit der Deutschen in der Republik Österreich infolge der Umerziehung als Österreicher und nicht als Deutsche. Deutschen, die aus der Bundesrepublik Deutschland in die Republik Österreich ziehen, steht man oftmals mit Ablehnung gegenüber. Diese wie auch Urlauber aus der Bundesrepublik werden gerne auch abfällig als „Piefkes“ bezeichnet. So beklagt man etwa an Universitäten in Österreich die „Piefkeschwemme“[12] von Studenten aus der Bundesrepublik. Mittlerweile geht das Abgrenzungsbedürfnis mancher Deutsch-Österreicher gar so weit, daß man sich sogar schon mit der Integration der deutschen Zuwanderer in Österreich befaßt und Integrationstips gibt.[13]

Der Deutschenhaß in Polen existiert bereits seit Jahrhunderten. Schon in der polnischen Nationalhymne „Mazurek Dąbrowskiego“, deren Text 1797 entstand, heißt es übersetzt: „Der Deutsche und der Moskauer werden sich nicht ansiedeln, denn wir nehmen unseren Pallasch, die Devise von uns allen ist der Einklang sowie unser Vaterland.“

Besonders stark ausgeprägt war er nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, als in Polen der Chauvinismus und Imperialismus einen seiner Höhepunkte erreicht hatte. Die Deutschen wurden ab da mehr denn je als Verbrecher gesehen, die den Polen ihr angeblich früher einmal viel größer gewesenes Land genommen hatten. Propagandalandkarten in den späten 1930er Jahren propagierten noch angebliche historische Grenzen und die Rückgewinnung polnischer Muttererde; von vielen kam der Wunsch, die Deutschen hinter ihre „natürlichen Grenzen“ (gemeint ist hierbei die Oder-Neiße-Grenze) zu verjagen.

Selbst in der heutigen Zeit gibt es in der polnischen Presse fast keinen Tag, an dem nicht auf negative Art und Weise berichtet wird. In diesem Zusammenhang spielt ein polnisches Magazin des polnischen Juden Jerzy Urban eine unrühmliche Sonderrolle. In Polen wird auch von den extremeren Parteien mit Deutschenhaß der Wahlkampf entsprechend betrieben. Diese Form der Volksverhetzung wird als sogenannte „Pressefreiheit“ wahrgenommen und wird auch von der polnischen Gesetzgebung für rechtens geheißen. Ebenso stellt der polnische Staat bis heute Forderungen an die Bundesrepublik Deutschland wegen des Zweiten Weltkrieges, während die vertriebenen Ostdeutschen keine Entschädigung erhalten haben.

Besonders gerne werden den Deutschen dabei von den Polen nationalsozialistische Verbrechen vorgeworfen, während polnische Verbrechen an Deutschen verschwiegen werden. Polen leugnet seinen Anteil am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und stellt sich selbst als unschuldiges Land dar, das von den deutschen Barbaren grundlos überfallen wurde. Oftmals werden auch Behauptungen aufgestellt, die BRD habe immer noch eine Rückgewinnung und Regermanisierung Ostdeutschlands im Auge, obwohl Berlin immer wieder Äußerungen zugunsten der polnischen Politik verlauten läßt. Der Bund der Vertriebenen ist daher besonders unbeliebt in Polen und deren Vorsitzende Erika Steinbach, die 1990 im Bundestag gegen die weitere Verwaltung Ostdeutschlands durch Polen stimmte, zu einer beliebten Haßfigur geworden. Offensichtlich sind sich viele Polen noch des begangenen Unrechts am deutschen Volk bewußt und gehen zu Recht davon aus, daß eines Tages in der BRD die Stimmung umschlagen könnte.

Kurzzeitig wurden zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einigen von Polen besetzten deutschen Städten neben den polnischen Namen auch die deutschen angebracht, dieser gute Schritt zu einer Verbesserung des deutsch-polnischen Verhältnisses wurde jedoch rückgängig gemacht, nachdem es in Polen Unruhen gab und manche Polen sogar versuchten, diese deutschen Zusatzschilder zu zerstören.

Da das zaristische Rußland vor der staatlichen Einigung der deutschen Länder lange Zeit mit Preußen verbündet war, gab es in Rußland wenig Grund für eine Feindseligkeit bzw. einen Haß gegen die Deutschen. Dies änderte sich jedoch, nachdem sich Rußland auf dem Berliner Kongreß von Bismarck enttäuscht sah, da dieser es etwa ermöglicht hatte, daß das habsburgische Österreich Bosnien und Herzegowina besetzen konnte. Rußland hatte am Balkan großes Interesse, da es sich nach dem Abzug der Osmanen aus dieser Region als Schutzmacht der dort lebenden „slawischen“ Völker sah. Die russische Presse und Diplomatie war daher in den Jahren 1878 und 1879 besonders stark antideutsch geprägt, vor allem richtete sich die Feindseligkeit gegen die Person Bismarcks.[14]

Durch die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges war das Verhältnis der russisch dominierten Sowjetunion zur DDR relativ gut, da es sich bei beiden um sozialistische Bruderstaaten handelte und man auf beiden Seiten den Nutzen des Anderen erkannte. Von russischer Seite aus gab es auch wenig Widerstand gegen den Zusammenschluß von BRD und DDR, während England als auch Frankreich diese Entwicklung als mögliche Bedrohung sahen.

Heute zählt Rußland zu den Ländern, in denen sich – im Gegensatz zu Staaten wie Polen oder England – der Haß gegen die Deutschen nicht sonderlich stark in der Gesellschaft festgesetzt hat.

Ein Feiertag wurde 1965 in der Sowjetunion eingeführt, um an den Sieg über die Deutsche Wehrmacht zu erinnern; heute wird er nach wie vor und auftrumpfend in Rußland gefeiert. Für den Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin gehört das Weitertragen von Geschichtsfälschungen über die Rolle Deutschlands und der Sowjetunion im 20. Jahrhundert zur Staatsraison.

Auch in der Schweiz herrscht Antigermanismus, obwohl ein Großteil der Bevölkerung Deutsch als Muttersprache spricht (Deutschschweizer) und somit dem deutschen Volk zugehörig ist. So ist ein erheblicher Anteil der Bevölkerung der Meinung, daß zu viele Bundesdeutsche (oftmals als „Gummihälse“ bezeichnet) in die Schweiz einwandern würden. Es leben mehr als 200.000 (0,25 %) BRD-Bürger in der Eidgenossenschaft.[15]

Diese latente Deutschfeindlichkeit rührt daher, daß es sehr viele hochqualifizierte Deutsche (z. B. Mediziner und Ingenieure) in die Schweiz zieht, weil sie dort – im Gegensatz zur BRD – adäquat für ihr Können bezahlt werden. Dies ist aber mit der Problematik verbunden, daß diese Bezahlung einiges unter dem Üblichen des schweizerischen Hochlohnniveaus liegt. Bei den Deutschschweizern gelten die Bundesdeutschen gar als Billiglohnarbeiter. Dies ruft die Aversion hervor, weil die Schweizer Arbeitsbevölkerung darin eine unliebsame Konkurrenz sieht und dies auch mitunter in Presseartikeln zum Ausdruck kommt.

In Christian von Ditfurths alternativhistorischem Roman „Die Mauer steht am Rhein“, in dem die Teilwiedervereinigung Deutschlands umgekehrt abläuft und die BRD der DDR angeschlossen wird, handelt es sich bei dem Protagonisten um einen Westdeutschen, der in die Schweiz geflohen ist, weil er nicht in einem sozialistischen Deutschland leben möchte. Dieser beschreibt dort auch, daß die große Menge an in die Schweiz geflüchteten Bundesdeutschen von den Schweizern äußert unfreundlich aufgenommen wurde und viele sich wünschten, die Deutschen mögen das Land bald wieder verlassen.

In Spanien fand im August 2012 eine Demonstration gegen Deutschland statt, bei der auf Plakaten Bundeskanzlerin Merkel mit Hakenkreuzen versehen war.[16]

In Südafrika kam es 2010 während der Fußball-Weltmeisterschaft bei der beliebten Zeitung „Sowetan“ zu einem deutschfeindlichen Ausbruch. So wurde dort geschrieben, Bastian Schweinsteiger besäße „die furchterregende Aura von Adolf Hitler“, die Spieler wurden mit Soldaten gleichgesetzt, ebenso wurde der Begriff „Blitzkrieg“ für die deutschen Erfolge in Südafrika verwendet.[17] Grund für die Hetze war möglicherweise, daß die bundesdeutsche Fußballmannschaft 1:0 gegen Ghana, ein ebenfalls von Negriden dominiertes Land, gewonnen hatte.

In der Türkei, aus der die meisten Zuwanderer in die BRD und nach Österreich kommen, gibt es oftmals unter allen möglichen Vorwänden deutschfeindliche Proteste und Kundgebungen. Ebenso gab es schon Proteste, wenn ein Türke einen Deutschen verletzte oder ermordete, da man deutsche Reaktionen als Hetze gegen die angeblich friedliebende türkische Bevölkerung in der BRD sieht.

Der türkische Staat sieht die in der BRD lebenden Türken mit oder ohne BRD-Personalausweis nach wie vor als Türken und ist darauf bedacht, diesen bedingungslos beizustehen. Die Deutschen werden dabei meist als Unterdrücker der Türken und rassistisch hingestellt. Die BRD hat bei dem Ganzen die Rolle als Kolonie für den Bevölkerungsüberschuß in der Türkei.

Für eine geschichtlich kurze Zeit waren bestimmte Ausprägungen von Deutschfeindlichkeit nicht straflos. 1941, auf dem Höhepunkt des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, den die in den VSA tonangebenden Mächte durch den Eintritt des Landes zum Weltkrieg machten, sah sich die damalige Reichsregierung veranlaßt, in den eingegliederten Ostgebieten für bestimmte Personengruppen Strafvorschriften für deutschfeindliches Verhalten zu erlassen.

Eine Verordnung[18] erklärte insbesondere in Ziffer I einzelne deutschfeindliche Taten zu Kapitalverbrechen, für welche die Todesstrafe verhängt werden konnte, und zwar auch gegen jugendliche Schwerverbrecher (Ziffer III Abs. 2 der Verordnung).

Heute sind Deutsche in ihrem eigenen Land einer extremen Deutschfeindlichkeit ausgesetzt. Diese beschränkt sich nicht nur auf verbale Verunglimpfungen, sondern geht Hand in Hand mit Gewalt gegen Deutsche, eben weil sie Deutsche sind. Anstecker mit Sätzen wie „Deutschland verrecke“ oder ähnlichem sind in Deutschland keine Seltenheit. Deutschfeindliche Äußerungen bleiben im Gegensatz zu ähnlichen Vergehen gegenüber anderen Nationen und deren Personengruppen auch ungestraft. Dies liegt daran, daß die Deutschen (bisher) in ihrem Land noch die Mehrheit stellen und die Diskriminierung einer Mehrheit nicht als strafrelevant gilt.

Deutschfeindliche Angriffe sind in Deutschland keine Obskurität, keine Einbildung der Jugend, keine Erfindung rechter Kreise. Immer mehr dieser Fälle finden den Weg in die Medien, aber es gibt sie schon lange.[19] Die Polizei bestätigt, daß deutschfeindliche Äußerungen bei den Angriffen zunehmen. Deutsche werden neuerdings bei grundlosen Attacken auch als ‚Schweinefresser‘ bezeichnet, was den Konflikt bereits in die Sphäre des Kriegs der Kulturen transportiert. Die mangelnde Integration der Einwanderer tritt in die nächste Phase, „die Desintegration der Mehrheit durch punktuelles Totschlagen Einzelner“ (Frank Schirrmacher). Da es sich in den meisten Fällen nicht um Raubmorde handelte und die Opfer den Mördern persönlich unbekannt waren, ist in vielen Fällen reiner Deutschenhaß als Motiv anzunehmen. Für Deutsche, die von Ausländern ohne erkennbaren Grund ermordet wurden, gibt es allerdings meist keine Lichterketten. Gedenkveranstaltungen für deutsche Opfer werden meist auch als propagandistische und fremdenfeindliche Veranstaltungen verunglimpft, die Taten routinisiert sofort als Einzelfall abgetan.

Rechtlich gibt es bezüglich ethnisch verknüpfter Beleidigungen eine Ungleichbehandlung. Während rassistische Äußerungen über jede andere Gruppe in Deutschland als Volksverhetzung geahndet werden, ist die Beleidigung von Deutschen, so z. B. als „Scheißdeutscher“ oder schlimmeres, straffrei. Das StGB bestimmt, daß Volksverhetzung dann vorliegt, wenn zum Haß gegen „Teile der Bevölkerung“ aufgestachelt wird. Deutsche, so die Juristen, seien aber kein Teil.

Vereinzelt wagten es Richter, an die Öffentlichkeit zu gehen. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnten seit 2006 die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke.[20]

– Räcke: „Scheiß-Christ, Schweinefleisch-Fresser – das sind Begriffe, die richtig in Mode sind. Neulich ist uns von einer Schule berichtet worden, wo ein Eingang von den Schülern inoffiziell nur für Türken und Araber reserviert wurde.“

– Heisig: „Es sind vor allem die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen, die vermehrt Gewaltdelikte begehen. Diese Straftäter vergiften die Atmosphäre in ihrem Kiez, auch zum Nachteil der angepaßt lebenden ausländischen Familien. Die jugendlichen Opfer, überwiegend Deutsche, haben inzwischen schon so eine Art Resignation entwickelt und sagen: ‚Dagegen können wir nichts machen. Die Gewalt gehört zu unserem Alltag dazu.‘ Das ist eine Dimension, die wir bislang nicht hatten. Und in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation weiter verschärft.“

– Heisig: „Wir stellen bei den Gewalttätern seit einiger Zeit eine unverblümte Deutschenfeindlichkeit fest. Da werden Mädchen beleidigt, angefaßt, getreten und in den Akten liest man dann auch immer: ‚Deutsche Schlampe!‘ So etwas ist mir früher überhaupt nicht untergekommen […]“

In der BRD wird versucht, den Begriff Antigermanismus zu verschweigen; meistens wird er als Kreation von Rechtsextremen hingestellt. Meist werden rassistisch motivierte Angriffe auf Deutsche als Einzelfall abgetan und ebenso oft wird den Deutschen selbst die Schuld daran gegeben, mit der Begründung, daß das aggressive Verhalten mancher Ausländer nur darauf zurückzuführen sei, daß die Deutschen diese so schlecht behandelt hätten. Ursache und Wirkung dieser Entwicklung werden dabei verdreht. Besonders radikale Vertreter solcher Ansichten gehen dabei sogar so weit, zu behaupten, daß die Auseinandersetzung mit dem Thema ausländerfeindliche Übergriffe von Deutschen verharmlose und das ganze Thema lediglich diesem Zweck, dem Schüren von Haß auf Ausländer, diene.

Deutschfeindlichkeit unterliegt somit einer weitgehenden Tabuisierung. Obwohl auch prominente Deutsche wie etwa der Sänger Udo Jürgens darauf aufmerksam gemacht haben, ist das Bewußtsein dieser Tendenzen sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch der Republik Österreich äußert schwach ausgeprägt. Gustav Sichelschmidt etwa stellte fest, „daß Begriffe wie Deutschenhaß, Deutschenhetze, Germanophobie, Teutophobie, Antigermanismus oder Antiteutonismus in unseren gängigen Wörterbüchern überhaupt nicht auftauchen.“[21] Inzwischen sind aber im Duden die Begriffe „Deutschenhaß“ und „Deutschenfeind“ zu finden,[22] in den bekannten Lexika sucht man aber nach wie vor vergeblich danach. Die Tatsache, daß der Begriff „Germanophobie“ auch in traditionsreichen Lexika steht, spielt für die öffentliche Betrachtung dabei keine Rolle. In der deutschsprachigen Wikipedia wurde bereits mehrmals ein Artikel zu dem Thema eingestellt, alle Artikel wurden jedoch aus fadenscheinigen Gründen wieder gelöscht.[23]

Um beim deutschen Volk nicht die Erkenntnis aufkommen zu lassen, daß Deutschfeindlichkeit durchaus der Realität entspricht und stark im Wachsen ist, wird gemäß Pressekodex die ausländische Herkunft von Straftätern grundsätzlich nicht erwähnt.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat im November 2010 beschlossen, den Begriff Deutschenfeindlichkeit nicht mehr zu verwenden. Der Funktionär Norbert Gundacker sagte, es sei ihm und der GEW wichtig, sich nicht in der politischen Diskussion instrumentalisieren zu lassen. GEW-Geschäftsführer Udo Jeschal erklärte, der Beschluß wende sich nur gegen den Begriff Deutschenfeindlichkeit, das Phänomen werde nicht abgestritten. Aus der CDU kam eine Stimme: „Wenn Schüler mit Migrationshintergrund ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund als deutsche Hure oder Kartoffelfresser bezeichnen, dann wird das aus meiner Sicht vom Begriff Deutschenfeindlichkeit erfaßt.“ sagte der bildungspolitische Sprecher Sascha Steuer.[24]

In ihrem Artikel für die FAZ „Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit“ im Oktober 2010 weist Regina Mönch unter anderem auf die Dauer der in Deutschland vorhandenen Deutschenfeindlichkeit hin. Es war wohl seit langem so, daß diese Gesellschaft bei jedem Übergriff eines Deutschen auf einen Ausländer mit der Kerze in der Hand zur nächsten Solidaritätsdemo gerannt ist, um aber dann bei herkunftsbegründeten Übergriffen auf Deutsche schweigend auf die eigenen Schuhspitzen zu schauen und zudem Hilferufe ignoriert hat.

Engagement gegen Deutschfeindlichkeit

  • Kündigt im seltenen Fall ein Angehöriger des politischen Personals der BRD-Blockparteien an, etwas gegen Schimpfwörter wie „Scheiß-Deutscher“ tun zu wollen, es künftig als Volksverhetzung einzuordnen, hat sich dies über die Jahrzehnte stets als folgenlos bleibendes Ritual erwiesen. So hatte sich in diesem Sinn der Bundesratsminister von Baden-Württemberg Wolfgang Reinhart im Januar 2008 geäußert. Konkret sollte ein Teil des Paragraphen 130 des Strafgesetzesbuches über Volksverhetzung geändert werden. Darin ist es bislang unter Strafe gestellt, zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufzustacheln. Nach dem angeblichen Willen Reinharts sollte künftig statt dessen das Aufstacheln „zum Haß gegen die Bevölkerung oder von Teilen der Bevölkerung“ unter Strafe stehen. Das Aufstacheln zum Haß gegen Teile der Bevölkerung sollte dagegen wegfallen. Er wolle eine Gesetzesinitiative ausarbeiten lassen, mit der ein Instrument geschaffen werden solle, um solche Entgleisungen zu verhindern. Bislang könne nach dem Strafgesetzbuch nur bestraft werden, wer zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachele. Dagegen könnten Haßtiraden, die sich gegen alle Deutsche richten, nicht sanktioniert werden. Nichts wurde daraus.
  • Der FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher setzte sich 2008 für eine Enttabuisierung des Themas ein:
„Das Redeverbot, wonach über ausländische Jugendkriminalität oder solche mit Migrantenhintergrund nur im Zusammenhang mit Jugendkriminalität im Allgemeinen zu sprechen sei, ist Geschichte. Das hat nichts mit rechtsradikalen oder ausländerfeindlichen Tendenzen der Gesellschaft zu tun, sondern mit den Tätern selbst. Sie verrichten ihre Taten nämlich nicht mehr stumm. Sie reden dabei. Das heißt nicht, daß sie schon eine Ideologie hätten. Aber sie haben begonnen, einen Feind zu identifizieren. Sie vollziehen immer häufiger einen Schritt, der die angestaute, arbiträre, nach Zufallsopfern suchende Aggressivität an einen Gegner heftet. Das sind ‚die Deutschen‘. Es steht so nicht in den Lehrbüchern. Uns war historisch unbekannt, daß eine Mehrheit zum rassistischen Haßobjekt einer Minderheit werden kann. Aber es gibt starke Signale dafür.“[25]
  • Die Schriftstellerin Monika Maron meinte bereits 1999: „Wir erleben einen antideutschen Rassismus. Alle Länder der Welt erlauben es sich, die Deutschen zu beleidigen, und ich frage mich manchmal, ob wir nicht völlig verrückt sind, daß wir uns nicht zu wehren wagen.“[26]
  • Der bildungspolitische Sprecher aller CDU/CSU-Landtagsfraktionen, Hans-Jürgen Irmer (CDU), wies 2010 in der Diskussion über Deutschenfeindlichkeit auf Schulhöfen auf die Rolle des Islam hin. Deutschenfeindlichkeit komme fast ausschließlich bei mohammedanischen Jugendlichen vor. Bei Griechen, Spaniern oder nicht korangläubigen Südländern beispielsweise gebe es das Problem so gut wie nicht, sagte Irmer der Jungen Freiheit.[27]

Vor allem im Film gibt es oftmals deutschfeindliche Tendenzen. Deutsche als Gegenspieler sind – vor allem in Hollywood-Produktionen – keine Seltenheit.

In dem Science-Fiction-Film „Das 5. Element“, als in der Anfangsszene merkwürdig aussehende Außerirdische auftreten, fragt ein Forscher diese, ob sie deutsch seien: „Are you from Germany?“ Damit soll offensichtlich den Vertretern des deutschen Volkes eine grundsätzliche Häßlichkeit unterstellt werden. In der deutschen Synchronfassung hat man aus diesem Satz „Sind Sie von der Erde?“ gemacht, der im Kontext zwar keinen Sinn ergibt, aber immerhin die deutschfeindliche Aussage verdrängt.

Besonders häufig stößt man bei den James-Bond-Filmen auf eine dezente Deutschfeindlichkeit, zumal die Schurken in den Filmen oftmals mit deutschen Schauspielern besetzt sind.

Quellen

  1. Korrekte Schreibweise, abgeleitet von Syphilis, kurz Syph
  2. Malte Lehming: Mentales Altersheim – Jugendbanden und Demographie, Tagesspiegel, 16. November 2010
  3. Die überregionale schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter zitiert in: Hans Thomas: Schuld als Kult, Seite 19
  4. Evgenij Gluschanin: Die Politik Theodosius‘ I. und die Hintergründe des sogenannten Antigermanismus im oströmischen Reich. In: Historia. Zeitschrift für Alte Geschichte, 38 (1989), 224-249
  5. Berliner Zeitung, „Antigermanischer Schutzwall“
  6. Siehe auch Konrad Fichtel: Roms Kreuzzüge gegen Germanien. 1200 Jahre Grausamkeiten, Ausplünderung und Überfremdung, Grabert-Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3878472099 [348 S.]
  7. Peter Chalmers Mitchell, „A Biological View of our Foreign Policy“
  8. Henryk M. BroderLondoner Boulevard: Enjoy the Britskrieg!, Der Spiegel, 16. Dezember 2005
  9.  Polish Prime Minister in Berlin: Kaczynski Demands World War II Reparations Deal, Spiegel Online International, 30. Oktober 2006
  10. Empörung über Deutschland: Griechische Zeitung kontert Kritik mit Hakenkreuz-Motiv, Der Spiegel, 23. Februar 2010
  11. Dachauer Nachrichten, Ausgabe vom 25. Februar 2010, S. 3
  12. http://www.sueddeutsche.de/karriere/deutsche-studenten-in-oesterreich-die-piefkeschwemme-1.971528
  13. http://www.integrationsfonds.at/wissen/integration_im_fokus/integration_im_fokus_ausgabe_42008/oesterreich/deutsche_in_oesterreich/
  14. Sebastian Haffner: Von Bismarck zu Hitler, Hamburg 2009, S. 75–76
  15. Deutsche in der Schweiz: Mehr toleriert als geschätzt, swissinfo.ch, 27. März 2008
  16. Demonstration in Madrid gegen Merkel, Die Welt, 6. September 2012
  17. Zeitung vergleicht Schweinsteiger mit Hitler, gmx.com, 7. Juli 2010
  18. Verordnung über die Strafrechtspflege gegen Polen und Juden in den eingegliederten Ostgebieten. Vom 4. Dezember 1941
  19.  Rassismus gegen Deutsche, deutschland-kontrovers.de
  20. Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr, Tagesspiegel 23. November 2006
  21. Gustav Sichelschmidt: Der ewige Deutschenhaß. Hintermänner und Nutznießer des Antigermanismus, S. 7
  22. Duden. Die deutsche Rechtschreibung, 21. Auflage, 1996, S. 211
  23. Wikipedia-Löschdiskussion zu „Antigermanismus“ vom 10. Februar 2009
  24. Die Bildungsgewerkschaft will Begriff Deutschenfeindlichkeit nicht mehr verwenden – die CDU schonTagesspiegel, 18. November 2010
  25. Jugendgewalt: Junge Männer auf Feindfahrt, FAZ, 15. Januar 2008
  26. Die Woche, 15. Januar 1999
  27. Deutschenfeindlichkeit: CDU-Politiker Irmer macht Islam verantwortlichJunge Freiheit
  28. Benton L. Bradberry war ein US-amerikanischer Marineoffizier und Dipl.-Politologe, gestorben 2019
  29. Mit der Meldung: „Ein Somalier, dem versuchter Totschlag vorgeworfen wird, erhält auch in Untersuchungshaft Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Während einem gewöhnlichen Häftling lediglich rund 33 Euro im Monat zustehen, bekommt der Dreißigjährige vom Landkreis Kassel über hundert Euro als Taschengeld ausgezahlt, wie Landkreissprecher Harald Kühlborn der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen bestätigte. Ein alleinstehender Asylinteressierter erhält demnach in Kassel monatlich 143 Euro. Auch in ›Abschiebungs- und Untersuchungshaft‹ steht ihm ein ›individueller Geldbetrag zur Deckung des notwendigen persönlichen Bedarfs‹ zu, der um dreißig Prozent auf 101 Euro gekürzt werden darf. Allerdings erhielt der Häftling bisher 109 Euro, was an einer falschen Berechnung lag, räumte Kühlborn ein. […] Der Landkreis sei durch Gesetz zur Zahlung verpflichtet. Diese Geldsumme übersteigt aber noch immer den Beitrag um das dreifache, den ein arbeitsunfähiger Häftling mit deutscher Staatsbürgerschaft bekommen könnte.“
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