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Politik

Ein Licht für Dresden: Niemals vergeben, niemals vergessen!

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Die Zerstörung Dresdens war ein sinnloser Terrorakt. Eine militärische Notwendigkeit für den Angriff bestand nicht: Dresden war weder ein Verkehrsknotenpunkt für Truppenverschiebungen noch ein Industriezentrum, in dem etwa kriegswichtige Waffen oder Geräte hergestellt wurden. Dieser Terrorakt ist in seinem tatsächlichen Ausmaß für einen gesunden Menschenverstand ohnehin nie zu begreifen. Allein derartige Überlegungen anstellen zu können, zeigt aus wessen Hirnen dieser Plan stammte.

Das Deutsche Reich hatte mit einer Bombardierung von Dresden überhaupt nicht gerechnet. Dementsprechend auch die Flak an die Ostfront abtransportieren lassen zur Panzerbekämpfung. Die Stadt war überfüllt mit Flüchtlingen und Vertriebenen aus Ostdeutschland, meist Frauen und Kindern. Keiner hätte es im Deutschen Reich für möglich gehalten, eine solche Stadt je zu bombardieren, da man vom eigenen Handeln ausging und solch eine „Handlung“ selbst nicht mal in Erwägung gezogen hätte. Aber es sollte noch schlimmer kommen als vorstellbar, es wurden Phosphorbomben abgeworfen und zwar 2978 Tonnen, über 650 000 Bomben!

Der Labour-Abgeordnete Richard Crossman meinte:
„Die Zerstörung Dresdens … war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Schuldigen hätten vor die Nürnberger Gerichte gestellt werden sollen, wenn dieses Gericht nicht zu einem Racheinstrument der Alliierten pervertiert wäre.“

Es sind von den Terrorbombern mindestens 500 000 Deutsche feige getötet worden, es waren sicherlich viel mehr, nur kann aufgrund der wörtlichen Einäscherung bei lebendigem Leibe keiner mehr genauer ermitteln. Am 13. Februar um 17.30 Uhr starteten die Zielbomber, sie sollten die Fläche für die Bomberflotten durch einzelne Bombenabwürfe „markieren“. Gegen 18.00 Uhr setzte sich die erste Welle von 244 Lancaster-Bombern in Bewegung. Diese erreichte Dresden am 13. Februar abends um 22.10 Uhr. Sie griff eine Stadt an, die nicht gewarnt war, da der deutsche Luftwarndienst niemals von einen Angriff auf Dresden ausging, eine nicht verteidigte Stadt. Die zweite Welle von 529 Lancaster-Bombern warf ihre tödliche Last auf unbewaffnete Frauen und Kinder und alte Menschen um 01.23 Uhr am 14.Februar ab. Die 3. Welle der Terroristen kam im Morgengrauen, gab es ja nicht, weil durch die 7 Tage brennende Stadt es keine Nacht mehr gab, es waren amerikanische Mustang-Jäger, sie schossen auf die Überlebenden und Fliehenden auf den Elbwiesen, die sich aus der brennenden Stadt zu retten suchten, auf Kraftwagen und sogar auf die ausgebrochenen Tiere des Dresdner Zirkus Sarrasani. Winston Churchill, seit 10. Mai 1940 Kriegs-Premier Großbritanniens, hatte bereits im Jahr 1932 in seinem Buch „Thoughts and adventures“ folgende Überlegungen in Bezug auf den vergangenen Ersten Weltkrieg angestellt:

„Alles, was in den vier Jahren des [Ersten] Weltkrieges geschah, war nur ein Vorspiel zu dem, was sich für das fünfte Jahr vorbereitete. Die Schlacht des Jahres 1919 hätte ein riesiges Anwachsen der zerstörenden Kräfte gesehen. Hätten die Deutschen die Moral bewahrt, sich geordnet an den Rhein zurückzuziehen, sie wären im Sommer des Jahres 1919 mit Kräften und Methoden angegriffen worden, die unvergleichlich fürchterlicher gewesen wären als alle je eingesetzten. Tausende von Flugzeugen hätten ihre Städte in Trümmer gelegt. Abertausende Kanonen hätten ihre Front pulverisiert. […] Die Schlacht von 1919 wurde nie geschlagen, aber ihre Ideen leben weiter. […] Der Tod steht in Bereitschaft. […] Er wartet nur auf das befehlende Wort. […] Das nächste Mal mag man darum wetteifern, Frauen und Kinder oder die Zivilbevölkerung überhaupt zu töten, und die Siegesgöttin wird sich zuletzt jämmerlich mit demjenigen dienstbeflissenen Helden vermählen, der dies in gewaltigstem Ausmaß zu organisieren versteht.“

Er hatte es im Jahr 1932 geschrieben, im Jahr 1945 getan. Mit welcher Unmenschlichkeit diese Angriffe geplant wurden, macht ein Zitat von Winston Churchill deutlich:

„Ich will keine Vorschläge hören, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können; ich will Vorschläge hören, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können. “

(Minute by A.P.S. of S.-Air Chief Marshal Sir Wilfrid Freeman; 26. Januar 1945, in: Air Historical Branch File CMS.608)
Dresden-Vernichter Harris sagte über das zerstörte Dresden:
„Es sieht recht gut aus!“

Es wird mir beim Erstellen dieser Erinnerung immer wieder schlecht und es geht wirklich nur mühsam. Auf der einen Seite diese unfassbare Menschenverachtung, Brutalität ja Bestialität überhaupt gedanklich aufnehmen zu müssen und auf der anderen Seite dieses unendliche Leid, diesen nicht erfassbaren Schmerz unserer deutschen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.

Wir wollen unseren gemordeten Vorfahren in tiefer Trauer gedenken und ich werde so viele Kerzen wie möglich zu ihrem Andenken aufstellen und anzünden.

Autor: Kammler

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