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Politik

Maas in Israel: „Ich bin nicht der Deutschen wegen, sondern wegen Auschwitz in die Politik gegangen“

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Ist Heiko Maas waschechter Jude? Diese Vermutung liegt nahe, wenn man sich anschaut, welche Widerwärtigkeiten der antideutsche Außenminister während seines Antrittsbesuches im Schurkenstaat Israel abgesondert hat. Äußerungen, die einem Hochverrat gleichkommen und die für normal denkende Deutsche unerträglich sind.

Seit Anfang vergangenen Jahres sind die deutsch-israelischen Beziehungen angespannt. Schlepperkönigin Merkel hatte damals offensichtlich aus Verärgerung über die israelische Siedlungspolitik im palästinensischen Westjordanland die Regierungskonsultationen mit Israel auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Kurz danach kam es zu einem Eklat beim Antrittsbesuch des damaligen Außenministers Sigmar Gabriel in Israel. Der korrupte israelische Präsident Netanjahu ließ ein Treffen mit Gabriel platzen, weil dieser sich mit regierungskritischen Organisationen verabredet hatte. Dieser Konflikt wurde aber im Januar bei einem weiteren Besuch Gabriels ausgeräumt.

Die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sollen in diesem Jahr nachgeholt werden. Heiko Maas will das deutsch-israelische Verhältnis wiederbeleben. Der neue Außenminister hat zum Auftakt seiner Israel-Reise die besondere Unterwürfigkeit der BRD gegenüber Israel hervorgehoben:

„Die Verantwortung für und die Solidarität mit dem jüdischen und demokratischen Staat Israel, einzutreten für seine Sicherheit und gegen Antisemitismus – das steht im Zentrum unseres außenpolitischen Koordinatensystems. Und es ist der Kompass, dem ich auf dem Weg in die Politik gefolgt bin.“

Am gestrigen Sonntagnachmittag besuchte Maas Schuldkult-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Er hatte in seiner Antrittsrede mit dem Satz für Aufsehen gesorgt, er sei nicht etwa wegen des deutsches Volkes, sondern wegen Auschwitz in die Politik gegangen. Damit begründete er sein Ziel einer Verbesserung der deutsch-israelischen Beziehungen.

„Die Kontinuität unserer Nahost-Politik gilt. Unsere besondere Verbundenheit mit Israel wollen wir für die Zukunft stärken.“

Am späten Sonntagnachmittag wurde Maas von Israels Staatspräsident Reuven Rivlin empfangen, eine Zusammenkunft mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist für den heutigen Montag geplant. Außerdem steht dann ein Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah an. Der vierte Antrittsbesuch von Politamöbe Maas nach seinen Gastspielen in Paris, Warschau und Rom findet wenige Wochen vor dem 70. Jubiläum der Staatsgründung Israels statt:

„Dieser runde Geburtstag ist gerade auch für uns in Deutschland ein wichtiges Datum. Denn die Freundschaft, die wir heute mit Israel genießen, ist großen Männern und Frauen zu danken, die sie haben wachsen lassen. Uns ist sie vor allem ein großes Geschenk.“

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