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Politik

Marokkaner ermordet kaltblütig seine Flüchtlingshelferin

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Das Zusammenleben bzw. Sterben in Deutschland muss derzeit „täglich neu ausgehandelt“ werden (Aydan Özoguz): Im Falle der brutal ermordeten 61 Jahre alten „ehrenamtlichen Flüchtlingshelferin“ Patricia H. aus Hannover-Ahlem sind am Dienstagmittag neue Details durch Polizeiermittlungen ans Licht gekommen. Hintergrund des Verbrechens ist wohl ein kaltblütiger  Raubmord durch einen ihrer Privatschüler. Denn der 32-jährige Marokkaner Faried A., der am Sonntag unter dringendem Tatverdacht festgenommen wurde, hatte nach neuesten Meldungen das Handy von Patricia H. dabei sowie 37.000 Euro in bar aus dem Vermögen des Opfers.

Hessischen Zielfahndern gelang es am Sonntag gegen 15 Uhr, den geflüchteten Geflüchten mit dem eingeschalteten Handy von Patricia H. zwischen Göttingen und Kassel zu lokalisieren und in einem Taxi auf der Autobahn zu stoppen. Seit Montag sitzt der Nordafrikaner „zunächst in U-Haft“ wegen des dringenden Verdachts des Raubmordes an seiner Ehrenamtslehrerin.

Der Fluch der Fluchtsuchenden

Seit Ende August war die alleinstehende Frau von Verwandten als vermisst gemeldet. Laut Aussagen der Nachbarn gab die begüterte Patricia H. in ihrer Wohnung in der Mönckebergallee in Hannover-Ahlem „schutzbedürftigen Flüchtlingen ehrenamtlichen Deutschunterricht“. Der 32-jährige Marokkaner soll die Leiche von Patricia H. nach dem Raubmord in ihrer Mietwohnung in Ahlem dann unter einer Dachschräge versteckt haben, jedoch nicht gut genug.

Vergangene Woche durchsuchte die Polizei erstmals die Wohnung im Stadtteil Ahlem, fand dort aber nur die ausgehungerte Katze der Frau vor. Am Mittwoch erfolgte dann die Durchsuchung des Speichers. Gleich nach Öffnen der Tür schlug den Beamten beißender Verwesungsgestank entgegen. Er drang aus dem Dachverschlag, in dem die Ermittler den Leichnam entdeckten. Die Tote war offenbar seit Wochen dort gebunkert worden. Um keine Spuren zu verwischen, barg die Feuerwehr die Tote per Drehleiter und deckte dazu das Dach teilweise ab. Sie wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin Hannover gebracht.

Patricia H. gab ihrem Mörder Deutschunterricht

Welche Beziehung die Frau und der 32-jährige Asylbewerber miteinander hatten, ist derzeit noch unklar. Es spreche viel dafür, dass sie sich kannten, „aber in welchem Zusammenhang sie sich kennengelernt und wie die Beziehung zwischen den beiden war, dazu kann ich noch nichts sagen“, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, da die Ermittlungen derzeit noch laufen.

„Sprachschüler“ Faried A. gehörte zum Kreis der Verdächtigen. Es soll konkrete Hinweise gegeben haben, dass sich der Marokkaner ins Ausland absetzen wollte. Am Sonntag wurde ihm offenbar der Boden zu heiß und er flüchtete mit seinem „Blutgeld“. Das Bargeld soll nach neuesten Ermittlungen nachweislich aus dem Privatvermögen von Patricia H. stammen. Woher die 37.000 Euro stammen, verriet Faried auch nicht, wohl wegen „Sprachschwierigkeiten“.

Der Marokkaner Faried kam als „Fluchtsuchender“ vor vier Jahren nach Deutschland und lebte in einer Asylbewerberunterkunft in Misburg-Anderten bei Hannover. Bislang fiel er in Deutschland noch nicht strafrechtlich auf. Zu weiteren Tateinzelheiten, zu dem möglichen Motiv „Habgier“ oder inwiefern der Verdächtige und das gutgläubige Opfer sich näher kannten, schweigt die Staatsanwaltschaft Hannover derzeit.

Dazu Martin Schulz, SPD-Parteivorsitzender 2017-2018:

„Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

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