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Politik

Salzburger vor Lokal in Südafrika brutal ermordet

Ein in Österreich geborener Restaurantbesitzer ist in Südafrika vor seinem Lokal brutal ermordet worden. Eduard Neumeister, von den Nachbarn nur „Edi“ genannt, wurde bei einem mutmaßlichen Raubüberfall auf sein „Bratwurst Sausage Restaurant“, in dem österreichische und deutsche Spezialitäten angeboten wurden, mit einer Machete attackiert. Notärzte und Polizisten beschrieben die tödlichen Verletzungen als „das Schlimmste, was wir je gesehen haben“. Eine Identifizierung sei den Angehörigen nicht mehr zumutbar gewesen.

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Der Überfall auf das Lokal ereignete sich in den Morgenstunden, als Neumeister gerade seine beiden Hunde, zwei Rottweiler, im Garten füttern wollte. Der bislang nicht identifizierte Angreifer war in das mit einem Elektrozaun gesicherte Grundstück eingedrungen und sofort auf den 67-Jährigen losgegangen. Neumeister ging schwer verletzt zu Boden, der Täter stürmte in die Küche. Dort war Neumeisters Lebensgefährtin Margit Riebler (62) gerade dabei, das Frühstück vorzubereiten.

Der Täter sagte zu ihr: „Gib mir dein ganzes Geld oder stirb!“ Unterdessen hatte sich der schwer verletzte Neumeister noch einmal aufgerafft und wollte seiner Frau zu Hilfe kommen. Als der Angreifer bemerkte, wie sich der Lokalbesitzer durch die Tür näherte, drehte er sich um und ging erneut mit der Machete auf den 67-Jährigen los. Neumeister brach in der Küche zusammen. Seine Frau flüchtete in Panik und fuhr mit dem Auto in ein nahe gelegenes Internat, wo sie die Polizei verständigte. Der Mörder flüchtete allerdings, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.

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„Nichts mehr, das wir in den Sarg legen können“
Die herbeigerufenen Polizisten und Notfallmediziner beschrieben das Szenario als „Horror“: Neumeister sei bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt worden. Nicht einmal eine Identifizierung sei den Angehörigen zuzumuten. Tochter Sylvia (38) berichtete unter Tränen der „Daily Mail“, der Angriff auf ihren Vater sei dermaßen brutal gewesen, „dass wir nichts mehr haben, das wir in den Sarg legen können“. Wie der Täter, bei dem es sich laut der Frau des Opfers um einen „schwarzen Mann“ handelt, auf das gut gesicherte Grundstück gekommen war, ist bislang unklar. Südafrikanischen Medien zufolge soll es sich dabei um einen Angestellten des Restaurants handeln.

Neumeister stammte ursprünglich aus Salzburg und war in den 1970ern nach Südafrika ausgewandert. Seine erste Ehe ging 1994 auseinander, mit seiner Lebensgefährtin Margit hatte er 2010 sein österreichisch-deutsches Restaurant eröffnet, auch Gästezimmer vermieteten die beiden an Touristen. Neumeisters Sohn Tommy, der als Sommelier in Baden-Württemberg arbeitet, sagte, er habe noch diese Woche mit seinem Vater über die Attacken auf Weiße in Südafrika gesprochen: „Er hat mir noch gesagt, mit den zwei Hunden und dem Elektrozaun fühlt er sich sicher.“

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